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N-Acetyl-L-Tyrosin 2 g

N-Acetyl-L-Tyrosin 2 g

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Rezeptur

Darreichung: 20 ml Infusionskonzentrat

Inhaltsstoffe: N-Acetyl-L-Tyrosin, Citrat-Phosphat-Puffer, Aqua pro injectione

Rezeptstatus: apothekenpflichtig

Kühlware: nein

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Beschreibung

Positive Effekte: 

  • N-Acetyl-L-Tyrosin (NAT) ist eine acetylierte nicht essenzielle Aminosäure. Die acetylierte Form von L-Tyrosin hat verbesserte Nährwerteigenschaften.
  • N-Acetyl-L-Tyrosin ist der Schlüsselbaustein bei der Bildung der Katecholamine Dopamin, Noradrenalin und Adrenalin.
  • Die Schilddrüse benötigt ebenfalls N-Acetyl-L-Tyrosin zur Bildung von L-Thyroxin (T4) und L-Trijodthyronin (T3).
  • N-Acetyl-L-Tyrosin ist die Vorstufe für das Hautpigment Melanin und das Schlafhormon Melatonin.
  • Ein L-Tyrosin-Mangel entsteht vor allem durch oxidativen, chronischen Stress und durch Infekte.
  • Laut einer Studie von 2020 erhöht die NAT-abhängige FoxO-Aktivierung die Genexpression von antioxidativen Enzymen und Keap1. Außerdem wurde festgestellt, dass NAT das Tumorwachstum unterdrückt, möglicherweise über die Aktivierung von Keap1. NAT fungiert als auslösender Faktor für die Mitohormese.

Therapieempfehlungen: Es gibt Hinweise darauf, dass die Eigenschaften der im Produkt enthaltenen Substanzen einen positiven Effekt bei Gesundheitsstörungen der genannten Indikationen haben können:

  • bei akuter und chronischer Stressbewältigung
  • zur körperlichen und geistigen Leistungssteigerung
  • bei chron. Müdigkeit und CFS
  • fördert Aufmerksamkeit und Fokus, konzentrationsfördernd
  • bei AD(H)S-Syndrom in Kombination mit L-Carnitin u. a.
  • bei Depression und Antriebslosigkeit, antidepressiv
  • in der Schmerztherapie, analgetisch
  • bei Nitrostress, bedingt erniedrigten Tyrosin-und Tryptophanspiegel
  • bei Parkinsonerkrankungen, neuroregenerativ
  • bei PMS
  • Unterstützung bei Gewichtsmanagement, Appetitzügler

Nebenwirkungen: Es kann zu Schlafstörungen kommen, wenn die Infusion zu später Tageszeit stattfindet oder eine Biosynthese von Noradrenalin zu Adrenalin nicht gelingt und in Folge der Noradrenalinspiegel steigt.

Gegenanzeigen: Nicht anwenden bei Kindern unter 6 Jahren. Bei eingeschränkter Funktion der Nieren, der Leber, des Herzens und bei Albuminmangel wird eine Anpassung der Individualdosis empfohlen. Patienten, die Beta-Blocker einnehmen, haben ein erhöhtes Risiko für eine dekompensierte kardiovaskuläre Reaktion, da Beta-Blocker die Wirkung von Adrenalin (notfallmedizinische Behandlung) hemmen. Patienten mit Neigung zu allergischen Reaktionen und/oder mit auf Histaminausschüttung basierenden Krankheiten (z. B. Asthma) sollten nach den Grundsätzen der therapeutischen Sorgfaltspflicht zu ihnen bekannten Allergenen befragt werden.

Kontraindikation: Hyperthyreose. Bei der Therapie von MAO-Hemmern kann es zu gefährlichen Blutdruckkrisen kommen.

CAVE: Vorinfusion mit den Co-Faktoren für eine saubere Katecholaminsynthese wird empfohlen: Folimetin, Vitamin-B-Komplex Injekt, Magnesium, Vitamin C. Zusätzlich bitte Eisen-, Kupfer- und Vitamin-B12-Blutspiegel einstellen.

Anwendung: i.v., als Monoinfusion zu verdünnen in 100 ml NaCl 0,9 %. Die Infusionslösung ist stets frisch zuzubereiten.

Infusionsbesteck: Intrafix® Air P



Laufzeit: 30 Minuten

Therapiezyklus: 1 x pro Woche, abhängig vom Gesundheitsstatus des Patienten

Zeitraum: 6 Wochen, abhängig vom Gesundheitsstatus des Patienten

Hinweis für Ärzte und Therapeuten: Grundsätzlich legt bei Individualrezepturen der Arzt/Therapeut die Indikation fest. Der Vorschlag ist lediglich eine Empfehlung für eine Therapieoption, wobei die Dosierung und Häufigkeit der Anwendung allein in der Entscheidung des Arztes/Therapeuten liegt. Der behandelnde Therapeut ist für die Behandlung verantwortlich und muss die jeweilige Applikation vor Behandlungsbeginn individuell für jeden Patienten prüfen und beurteilen.

Versandinfos

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Literaturangaben

Die Literaturangaben wurden von uns mit größtmöglicher Sorgfalt recherchiert. Dennoch übernehmen wir keine Haftung für die Vollständigkeit und Aktualität der Studieninformationen. Viele der in den Produktinformationen genannten Therapieoptionen basieren auf Erkenntnissen, die an tierischen oder menschlichen Zellkulturen, durch Tierversuche, Beobachtungsstudien sowie in geringerem Maße randomisierte kontrollierte Studien (RCT) gewonnen wurden.
Die Studienlage zu Komplementärarzneimitteln unterliegt einer kontinuierlichen Entwicklung, die teilweise zu unterschiedlichen Ergebnissen führen kann. Wir empfehlen Therapeuten daher, vor der Anwendung solcher Präparate stets die aktuelle Studienlage sorgfältig zu prüfen.

  1. Takashi Matsumura, Outa Uryu, Fumikazu Matsuhisa, Keiji Tajiri, Hitoshi Matsumoto, Yoichi Hayakawa, N-acetyl-l-tyrosine is an intrinsic triggering factor of mitohormesis in stressed animals, EMBO Rep., 2020, 21(5): e49211
  2. Frits-Axel Wiesel, Gunnar Edman, Lena Flyckt, Asa Eriksson, Håkan Nyman, Nikolaos Venizelos, Lars Bjerkenstedt, Kinetics of tyrosine transport and cognitive functioning in schizophrenia, Schizophr Res., 2005, 74(1):81-9
  3. John D Fernstrom, Madelyn H Fernstrom, Tyrosine, phenylalanine, and catecholamine synthesis and function in the brain, J Nutr., 2007, 137(6 Suppl 1):1539S-1547S
  4. Bryant J Jongkees, Bernhard Hommel, Simone Kühn, Lorenza S Colzato, Effect of tyrosine supplementation on clinical and healthy populations under stress or cognitive demands--A review, J Psychiatr Res., 2015, 70:50-7
  5. V J Poustie, P Rutherford, Tyrosine supplementation for phenylketonuria, Cochrane Database Syst Rev., 2000, (2):CD001507
  6. Gernot Bruchelt , Zyrafete Kuçi , Karlheinz Schmidt, Tyrosin plus Vitamin C – ein mögliches nutritiv-präventives Konzept beim Morbus Parkinson im Frühstadium, Erfahrungsheilkunde, 2021, 70(06): 349-354
  7. https://reposit.haw-hamburg.de/bitstream/20.500.12738/9345/1/TerheydeTimoBA_geschwaerzt.pdf