Positive Effekte:
- Riboflavin ist ein Polyphenol. Es handelt sich hier, wie bei EGCG, um eine polyphenolische Infusion ohne Kolliphor!
- Riboflavin-5-Phosphat ist die physiologisch aktive Form von Vitamin B2.
- Riboflavin, Vitamin B2, dient als Vorstufe für die Flavincoenzyme FAD und FMN, die Wirkbestandteile von 60 Enzymen sind. Hervorzuheben ist hier die Beteiligung an der Atmungskette, am Cytochrom-P450-System, am Lipidstoffwechsel und am Homocysteinstoffwechsel.
- Antioxidans: Riboflavin ist beteiligt an der Reduktion von oxidiertem Glutathion (GSSG) zu reduziertem Glutathion (GSH)
- Nebennierenmarkshormone: Unterstützung der Bildung von Katecholaminen: Adrenalin, Noradrenalin, Dopamin
- Riboflavin unterstützt die Nutzung von Eisen, Erythropoese.
- Riboflavin unterstützt den Purinabbau zu Harnsäure.
- Haut u. Schleimhäute: Riboflavin unterstützt Haut und Schleimhäute, wird bei Mundwinkelrhagaden eingesetzt in Kombination mit Vitamin B6.
- Leberentgiftung: Entgiftung von Xenobiotika, Arzneimitteln, Pestiziden, Karzinogenen
Therapieempfehlungen: Es gibt Hinweise darauf, dass die Eigenschaften der im Produkt enthaltenen Substanzen einen positiven Effekt bei Gesundheitsstörungen der genannten Indikationen haben können:
- im Rahmen einer Photodynamischen Diagnose und Therapie; PDT-Laser: blau. Neben der Anwendung in der Tumortherapie kann das photodynamische Verfahren auch gegen nosokomiale Infektionen und multiresistente bakterielle Infektionen sowie mikrobiell assoziierte Biofilm-Infektionen angewendet werden. Onkologisch: Hautkrebs; nicht onkologisch: Periodontitis, fungale Keratitis, Chronische Borreliose
- bei mitochondrialen Erkrankungen und Laktatazidose
- nach schwerer Krankheit oder Operation
- bei Depression, Müdigkeit, Burn-out, CFS
- bei oxidativem Stress
- bei Eisenmangel-Anämie
- zur Therapie von KHK, erhöhtem Blutdruck, erhöhten Homocysteinspiegeln
- bei peripheren Neuropathien und Muskelschwäche
- bei Leaky-Gut-Syndrom, seb. Dermatitis, Glossitis, Schuppungen der Haut
- bei bakteriellen Infekten, Aktivierung der Phagozytose
- bei Migräne, in Kombination mit Magnesium
- Augen: Verbesserung der Sehkraft, Katarakt
Nebenwirkungen: nicht bekannt
Gegenanzeigen: Nicht anwenden bei Kindern unter 6 Jahren. Bei eingeschränkter Funktion der Nieren, der Leber, des Herzens und bei Albuminmangel wird eine Anpassung der Individualdosis empfohlen. Patienten, die Beta-Blocker einnehmen, haben ein erhöhtes Risiko für eine dekompensierte kardiovaskuläre Reaktion, da Beta-Blocker die Wirkung von Adrenalin (notfallmedizinische Behandlung) hemmen. Patienten mit Neigung zu allergischen Reaktionen und/oder mit auf Histaminausschüttung basierenden Krankheiten (z. B. Asthma) sollten nach den Grundsätzen der therapeutischen Sorgfaltspflicht zu ihnen bekannten Allergenen befragt werden.
Anwendung: i.v., gelöst in 250 ml NaCI 0,9 %. Die Infusionslösung ist stets frisch zuzubereiten. Die fertige Infusionslösung mit Alufolie vor Lichteinfall schützen.
Infusionsbesteck: Intrafix® Primeline UV-Protect
Laufzeit: 30 bis 45 Minuten
Therapiezyklus: 1–2 x pro Woche, abhängig vom Gesundheitsstatus des Patienten
Zeitraum: 6–10 Wochen, abhängig vom Gesundheitsstatus des Patienten
Hinweis für Ärzte und Therapeuten: Grundsätzlich legt bei Individualrezepturen der Arzt/Therapeut die Indikation fest. Der Vorschlag ist lediglich eine Empfehlung für eine Therapieoption, wobei die Dosierung und Häufigkeit der Anwendung allein in der Entscheidung des Arztes/Therapeuten liegt. Der behandelnde Therapeut ist für die Behandlung verantwortlich und muss die jeweilige Applikation vor Behandlungsbeginn individuell für jeden Patienten prüfen und beurteilen.